Adipositas und Depression
Adipositas und Depression sind eng miteinander verbunden — in beide Richtungen. Menschen mit Adipositas haben ein doppelt so hohes Risiko, an Depressionen zu erkranken, und umgekehrt.
Der Teufelskreis
Adipositas führt zu sozialem Rückzug, Körperbild-Problemen und Diskriminierung — das begünstigt Depressionen. Depression wiederum führt zu emotionalem Essen, Bewegungsmangel und Gewichtszunahme.
Biologische Verbindungen
- Chronische Entzündungen bei Adipositas beeinflussen die Gehirnchemie
- Gestörter Schlaf (Schlafapnoe) verschlechtert die Stimmung
- Hormonelle Ungleichgewichte (Insulin, Leptin, Cortisol) wirken auf das Gehirn
- Vitamin-D-Mangel ist sowohl mit Adipositas als auch Depression assoziiert
Gewichtsverlust verbessert die Stimmung
Studien zeigen: Nach bariatrischen Operationen verbessert sich die psychische Gesundheit bei den meisten Patienten deutlich. Mehr Energie, bessere Mobilität und gesteigertes Selbstwertgefühl wirken antidepressiv.
Wichtig: Psychologische Begleitung
Dr. med. Türker Karabuğa arbeitet mit einem multidisziplinären Team zusammen, das psychologische Unterstützung vor und nach der Operation anbietet.
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